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Erfolgreich durch emotionale Stärke: So erreichst du deine Ziele!

Kennst du das Gefühl, wenn sich deine Gedanken im Kreis drehen und du einfach nicht zur Ruhe kommst? Vielleicht versuchst du gerade eine Lösung für ein emotionales Problem zu finden und bemerkst es gar nicht. Je mehr du nachdenkst, desto weiter verstrickst du dich in Grübeleien.

Foto von YESolution / Berndt Philipp

Gedanken und Emotionen

Emotional frei zu sein bedeutet, in einem Zustand innerer Klarheit, Sicherheit und Ruhe zu sein. In diesem Zustand ist es möglich, sachlich und lösungsorientiert zu denken. Ob es darum geht, ein Problem zu lösen, einen Plan zu erstellen oder einfach einen neutralen Blick auf einen Sachverhalt zu werfen – Denken ist dann ein hilfreiches und zielführendes Werkzeug.

Doch dieser klare Zustand tritt nur dann ein, wenn keine negativen Emotionen und andere Dissonanzen den Geist blockieren.

Dissonanzen sind jene unangenehmen Empfindungen, die unseren Körper und Geist blockieren: Emotionen wie Angst, Unsicherheit oder Ärger, aber auch andere Dissonanzen wie Druck im Brustkorb, flacher Atem oder ein Schwindel im Kopf. Wenn man in einem dissonanten Zustand ist, ist das Denken verzerrt und man sieht das Problem durch die Brille der Emotion.

Sehr oft versuchen wir durch Nachdenken Kontrolle über unsere Emotionen zu gewinnen und „logische“ Lösungen für ein eigentlich emotionales Problem zu finden. Der Haken dabei ist: Das Denken ist das falsche Werkzeug dazu. Es ist wie wenn man versucht mit einem Kreuzschraubenzieher eine Schlitzschraube aufzubekommen.

Das Gedankenkarussell – Wenn Nachdenken zur Falle wird

Wir alle haben gelernt, dass Nachdenken wichtig ist, um Probleme zu lösen. Doch was, wenn das Nachdenken selbst das Problem ist? In einem emotional aufgewühlten Zustand neigen wir dazu, immer wieder dieselben Gedanken zu wälzen. Anstatt eine Lösung zu finden, verlieren wir uns in möglichen Szenarien, Sorgen oder Selbstzweifeln. Dies ist vergleichbar mit Hunger: Wenn du hungrig bist und nur darüber nachdenkst, was du essen könntest, stillt das nicht deinen Hunger. Genauso wenig wird ein emotionales Problem durch Nachdenken gelöst.

Die richtige Herangehensweise: Zuerst Dissonanzen lösen

Die Lösung liegt nicht im weiteren Nachdenken, sondern darin, den emotionalen Zustand zu regulieren. Wenn der dissonante Zustand gelöst ist, kommt die geistige Klarheit ganz von selbst. Plötzlich erscheinen Lösungen, die vorher „undenkbar“ schienen.

Ein Beispiel: Stell dir vor, eine Arbeitssituation löst immer wieder Unsicherheit und Druck in dir aus. Solange diese Gefühle bestehen, wirst du auch durch Nachdenken keine nachhaltige Lösung finden. Erst wenn du deine Unsicherheit, den Druck und andere Dissonanzen löst, kannst du die Situation neutral betrachten – und das Problem wird sich wahrscheinlich einfach lösen lassen.

Fazit: Energie sparen durch emotionale Klarheit

Nachdenken kostet Energie – unser Gehirn kann in Hochphasen bis zu 90 % unserer Energie verbrauchen. Wer in einem endlosen Gedankenkarussell gefangen ist, verliert nicht nur Zeit, sondern auch wertvolle Energie. Und wenn uns diese Grübeleien sogar den Schlaf rauben, verstärkt sich der Erschöpfungskreislauf noch weiter.

Die wichtigste Erkenntnis: Wenn deine Gedanken nicht zur Ruhe kommen, überprüfe, ob gerade Dissonanzen spürbar sind. Sobald du diese löst, wirst du automatisch wieder klar denken können. Das spart Zeit, Energie und bringt dich viel schneller zu einer echten Lösung – das ist wahre emotionale Freiheit.